• Yvonne Thoonsen

Einfacher Schnupfen bei Kaninchen



Symptome bei "einfachem" Kaninchenschnupfen

Kaninchen Niesen häufig, sie zeigen Nasen- u. Augenausfluss, der Augenausfluss ist oft weißlich. Die Kaninchen sind schlapp, und sie fressen oft schlecht, weil sie ihr Futter nicht mehr richtig riechen und die Atmung erschwert ist. Manchmal ist die Atmung auch beschleunigt. Kaninchen können auch Fieber zeigen (Körpertemperatur > 40° C).


Therapie

Je nach Ausprägung des Schnupfens sind (sollte durch den Tierarzt beurteilt werden), kann eine antibiotische Therapie erforderlich sein. In unkomplizierten Fällen reicht i. d. R. jedoch meist eine Therapie ohne Antibiotika aus.

Die Nasenöffnung ist tgl. mehrfach zu reinigen, der Abfluss der Sekrete sollte 2 x tgl. mittels Inhalation mit Emser-Salz® unterstützt werden. Der Einsatz von Sinupret Kindersaft® hat sich als sehr wirkungsvoll erwiesen. Um das Immunsystem zu stärken können Sie beim Tierarzt oder z. B über das Online-Portal Tierarzt24.de beispielsweise Umijo® Immun Pet beziehen. Es enthält die Pflanzenextrakte aus: Mumijo, Efeu, Taigawurzel(Sibirischer Ginseng), Sonnenhut, Kapland-Perlagonie, Wasserdost und ist ein bewährtes Präparat zur Unterstützung bei Atemwegserkrankungen. Der zusätzliche Einsatz von ANGOCIN® Anti-Infekt N ist ebenfalls sinnvoll. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe (Kapuzinerkresse und Meerrettich) wirken nicht nur antibakteriell, sondern auch antiviral. Zu dem zeigen sie eine Entzündungshemmende Wirkung. Ganz wichtig ist die „Zwangsfütterung“ bei den Tieren, die nur noch eine eingeschränkte Futteraufnahme zeigen, damit Sie nicht „aufgasen“ und wohlmöglich an einem Schock versterben. HerbiCare®, oder z. B. auch RodiCare® (ebenfalls bei Tierarzt24 erhältlich oder bei Ihrem Tierarzt) eignen sich hierfür sehr gut und werden i. d. R. auch gern von den Tieren genommen.

Pflanzliche Produkte haben den Vorteil, insbesondere für Pflanzenfresser, besonders gut verträglich zu sein und können problemlos auch über längere Zeit eingesetzt werden ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu erzeugen. Ein enormer Vorteil auch gerade für chronisch kranke Tiere.

Ihr Tierarzt berät Sie gern.

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